Folgen der Digitalisierung bei der eCommerce Nacht 2015

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eCommerce-Nacht 2015

Auch wenn die meisten sicherlich zuerst einmal ans Online-Shoppen denken, verbirgt sich weitaus mehr hinter dem Begriff eCommerce. Grundsätzlich geht es immer um den Handel im Internet – bequem vom PC aus, ohne das Haus verlassen zu müssen. Der Handel wiederum umfasst aber nicht nur Waren, sondern auch Leistungen wie Kundenservice, Online-Banking bis hin zum Personalrecruiting. eCommerce ist also ein weites Feld. Um dem Rechnung zu tragen, hatten die Veranstalter ein vielfältiges Rahmenprogramm zur vierten eCommerce Nacht auf die Beine gestellt.

Gut 150 Gäste wollten mehr über die gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung erfahren. Veranstalter waren wie gewohnt Prof. Dr. Reiner Anselstetter, Vizepräsident OTH Amberg-Weiden, und Norbert Weig, Gesellschafter der puzzle & play GmbH und Gründer von fotopuzzle.de.

Dr. Ernst Stahl von der ibi research Universität Regensburg GmbH referierte zum Thema „Strategien für den Handel – Ist die Zukunft des Einzelhandels digital?“ Er prophezeite dem Handel einen radikalen Wandel bis ins Jahr 2018. Den sich daraus ergebenden Herausforderungen für den (stationären) Einzelhandel müsse man letztlich mit einem Multi-Channel-Ansatz begegnen, bei dem der Kunde entscheiden kann, wann, wo und wie er einkauft – das könne auch die Integration der Kanäle „Online“ und „Offline“ zur Folge haben.

Susann Risse, in ihrer Funktion als Leitung Recruiting & Employer Branding bei der WITT Gruppe, zeichnete ein völlig neues Bild der Personalbeschaffung. Der Fachkräftemangel habe einen Richtungswechsel mit sich gebracht – Firmen müssten aktiv auf die Bewerber zugehen statt, wie noch vor einigen Jahren, darauf zu warten bis Bewerbungen eingehen. Themen wie responsive Webdesign, Social Media, Bewertungsportale, Active Search, SEO und SEA seien aus dem E-Recruiting der Gegenwart nicht mehr wegzudenken.

Ludwig Zitzmann, Vorsitzender Vorstand der Sparkasse Oberpfalz Nord, veranschaulichte was Kreditinstitute konkret machen müssen, um dem hohen Tempo der Digitalisierung Schritt zu halten. „Den Banken droht Disruptionsgefahr, denn im Grunde können alle Bankprozesse digital ersetzt werden.“ Im Zentrum aller Bemühungen müsse die Sicht der mittlerweile sehr internet-affinen Kunden stehen.

Streetspotr ist eine App, mit der Kunden ihre Aufträge an jeder beliebigen Adresse einfach und kostengünstig an Smartphone-Nutzer auslagern können. Beispiel: Die Kontrolle für LG, ob das neue Smartphone-Flaggschiff LG G3 auch wirklich in allen Vodafone-Läden angeschlossen ist. Dorothea Utzt, Gründerin und Geschäftsführerin von streetspotr, erklärte, wie Mystery Shopping und Marktforschung mit dem Handy funktioniert.

Im Rahmen des Gründerwettbewerbs „Early Bird“ wurden schließlich noch die Gewinner für die beste Ideenskizze und das beste Geschäftsmodell bekannt gegeben.

Hier ein paar Eindrücke von der vierten eCommerce Nacht im Bewegtbild, mit freundlicher Unterstützung von Sonja Wiesel und weiter unten ein paar Fotos – viel Spaß.

Weitere Infos und auch die Präsentationsfolien aller Referenten findet ihr wie immer auf www.ecommerce-nacht.de.

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