Zwischen Theorie und Praxis – unser IT-Azubi Florian im Interview

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Unser puzzleYOU IT-Azubi Florian im Interview

Wir haben unserem aktuellen Azubi Flo mal auf den Zahn gefühlt: Wie gefällt ihm seine Ausbildung bis jetzt? Was hat er schon alles gelernt? Und natürlich das Wichtigste: Fühlt er sich in seinem Team bei puzzleYOU immer noch genauso wohl wie am Anfang?

Pünktlich zum 01.09.2021 hat unser Florian den Grundstein für seine berufliche Karriere gelegt und seine Ausbildung bei uns als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung gestartet. Nach über einem halben Jahr Spagat zwischen Berufsschule und Arbeit, finden wir ist es Zeit für ein erstes, kleines Zwischenfazit. Wir haben Flo mit unseren Fragen bombardiert und er hat uns wacker Rede und Antwort gestanden.

Lieber Flo, schön dass du dir Zeit nimmst für unser kleines Interview heute.
Hand aufs Herz: Wie gefällt dir deine Ausbildung bei puzzleYOU bis jetzt?

Total gut. Ich komme mit den Kollegen hier echt gut klar und die Projekte, an denen ich mitarbeite, machen mir viel Spaß und sind sehr interessant. Und ich lerne hier jeden Tag immer wieder was Neues dazu.

Was schätzt du am meisten an deiner Ausbildung bei uns?

Dass ich auch als Azubi die Möglichkeit habe, im Homeoffice zu arbeiten und von den flexiblen Arbeitszeiten zu profitieren. Ich habe mittlerweile eine ganz gute Balance zwischen Präsenz im Büro in Altenstadt und Homeoffice gefunden. Wenn ich vor Ort in Altenstadt bin, sehe ich zumindest einen Teil meiner Kollegen regelmäßig persönlich.

Ist es schwierig den Spagat zwischen Lernen und Arbeiten zu meistern?

Das ist wie mit allem anderen auch einfach eine Sache des Zeitmanagements. Als Fachinformatiker hat man in der Regel Blockunterricht, aber es kommt schon öfter vor, dass man auch in den Blöcken, in denen man im Betrieb ist, sich auf Prüfungen und Referate vorbereiten muss. Klar: Mit einer 40-Stunden-Woche ist das natürlich anspruchsvoller als wenn man z.B. an der Realschule oder am Gymnasium zwei- bis dreimal wöchentlich Nachmittagsunterricht hat. Aber wenn man das selbstorganisiert und mit einem gesunden Menschenverstand angeht, kann man da nicht viel falsch machen.

Mit welchen Aufgaben beschäftigst du dich während deiner Arbeitszeit?

Das ist sehr verschieden. Ich arbeite wie jeder andere auch an Großprojekten mit, wenn es gerade welche gibt. Letztes Jahr haben wir unsere Puzzle-Kollektionen auf Amazon veröffentlicht.
Aber auch kleinere Anpassungen und Optimierungen, wie die Workflows in anderen Abteilungen – insbesondere im Kundensupport und im Versand – zählen mit dazu. Zu solchen Punkten gehört natürlich der Austausch mit Kollegen auch dazu.
Und selbstverständlich programmieren auch wir nicht fehlerfrei und es gibt mal den ein oder anderen Bugfix zu bearbeiten.

Kannst du die Dinge, die du in der Berufsschule lernst, auch direkt in der Arbeit umsetzen, oder klaffen hier Theorie und Praxis weit auseinander?

Das kommt ganz darauf an. Viele Lernfelder aus der Berufsschule gehören einfach zum Grundstoff eines Informatikers dazu, aber man hat einfach im Betrieb keinen Bezug dazu. Ich zum Beispiel beschäftige ich mich im Betrieb vorwiegend mit Softwareentwicklung und daher ist es für mich in der Praxis eher weniger relevant, wie man Pläne für strukturierte Gebäudeverkabelung erstellt. Andersrum hat jemand aus der Fachrichtung Systemintegration, der Glasfaserkabel verlegt, natürlich wenig Bezug zu Programmierung.
Aber generell trägt alles, was man in der Berufsschule lernt, zu einem soliden Grundverständnis für die Informatik bei.

Fühlst du dich in deinem Team wohl und bist du dort bereits voll integriert?

Auf jeden Fall. Die Kollegen sind sehr nett und die Ausgestaltung der flexiblen Arbeitszeiten funktioniert bei uns im Team optimal.

Ein ganz wichtiger Punkt: Vorschläge werden ernst genommen. Also es ist nicht so, dass ein Vorschlag aus Prinzip schon mal abgelehnt wird, nur weil man der Azubi ist. Jeder ist ein vollwertiges Team-Mitglied und der Azubi kann bei einem Vorschlag genauso einen Denkfehler haben wie ein langjähriger Kollege. Außerdem bin ich bei unseren Projekten immer sehr gut eingebunden und kann mittlerweile meistens sehr eigenständig an meinen Aufgaben arbeiten. Wenn es aber mal Fragen gibt, weil ich zum Beispiel an diesem Projekt zum ersten Mal etwas mache und mir einfach erforderliches Wissen fehlt, um effektiv an der Aufgabe zu arbeiten, findet sich meistens schnell jemand, der einem weiterhelfen kann. Egal ob vor Ort oder per Videokonferenz. Das funktioniert in den allermeisten Fällen komplett reibungslos.

Hast du noch Tipps oder Ratschläge für neue Azubis?

Tatsächlich ganz viele. Das wichtigste ist aber: Versuch nicht, alles perfekt machen zu wollen. Sowohl was die Arbeit als auch die Berufsschule betrifft. Und: Nimm kritisches Feedback an deiner Arbeit nicht persönlich. Sonst lebt man total an der Realität vorbei.

Erstens mal passieren Fehler einfach. Und zweitens: „Mach das doch lieber so“ oder „Das ist nicht besonders schön umgesetzt“ schreibt ein Kollege, Teamleiter oder wer auch immer nicht mit dem Hintergedanken „Du bist zu blöd, das richtig zu machen!“, sondern „Du hast was drauf und du kannst das besser, wenn man dir erklärt wie!“ Das ist ja der Sinn der Ausbildung, dass man etwas dazulernt.
Und klar gibt es Tage, an denen nicht alles so läuft, wie man sich das gedacht hat. Das geht auch mir manchmal so. Entweder bin ich nicht zu allem gekommen, was ich schaffen wollte, mir ist irgendein dummer Fehler unterlaufen, oder ich war nicht gut ausgeschlafen und irgendwann nachmittags nicht mehr so konzentriert bei der Sache. Das gehört aber einfach dazu zum Leben!

Fazit: Das Entscheidende ist, den Tag nicht frustriert zu beenden à la „heute war ja so ein blöder Tag“, sondern „morgen ist auch noch ein Tag“.

Aus dem Nähkästchen: Was ist für das Vorstellungsgespräch für den Ausbildungsplatz bei puzzleYOU wichtig?

Ich denke, es geht schon beim Bewerbungsschreiben los. Korrekte Rechtschreibung und Grammatik sowie eine angemessene Ausdrucksweise hinterlassen schon mal einen guten Eindruck. Beim Vorstellungsgespräch selbst sollte man einfach freundlich, gelassen und selbstbewusst auftreten. Man muss sich nicht unnötig Sorgen machen, dass die schlimmsten Fragen gestellt werden, aber man sollte auch nicht vollkommen unvorbereitet reinspazieren. Und nein – es gehört nicht zu den Bewerberaufgaben bei puzzleYOU, in zweieinhalb Minuten ein 2000er-Puzzle zu legen 🙂

Welche Eigenschaften muss man mitbringen, um ein erstklassiger Informatiker zu werden?

Wichtig sind: Interesse für den Beruf, Ausdauer und die Bereitschaft, etwas Neues zu lernen und selbstständig an Aufgaben zu arbeiten. Als Anwendungsentwickler ist es natürlich schon cool, wenn man mit Programmierung etwas Erfahrungen hat, aber man muss selbstverständlich nicht bereits vor der Ausbildung alles perfekt beherrschen. Das ist ja der Sinn einer Berufsausbildung. Klar, wenn ich als angehender Informatiker der Meinung bin, dass Chips ausschließlich zum Essen da sind, dann bin ich in dem Beruf ein wenig fehl am Platz. Aber das ist ja bei anderen Berufen nicht anders.

Zusammenfassend: Wie würdest du deine Ausbildung bei uns in 3 Worten beschreiben?

Es macht Spaß! 🙂

Vielen lieben Dank Flo, für deinen ehrlichen Einblick in die IT-Ausbildung bei uns und natürlich noch weiterhin ganz viel Erfolg dabei. Aber wir sind uns sowieso sicher, dass du diese mit links meisterst.

Ihr wollt genau das gleiche erreichen wie Flo und in einem tollen, kreativen und motivierten Arbeitsumfeld alles lernen, was ihr für eure berufliche Zukunft braucht? Dann nichts wie los und ab auf unsere Karriereseite. Ihr seid nur eine Bewerbung und ein Vorstellungsgespräch von eurem Traumjob bei puzzleYOU entfernt. Wir freuen uns auf euch!

Übrigens: Unser Flo hat sich das mit der Ausbildung natürlich gut überlegt gehabt, und daher schon vorab mal ein Praktikum bei uns absolviert. Was er dabei so gelernt hat, könnt ihr hier nachlesen.

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